Erneute Lockerungen per 26. Juni 2021

Unter folgendem Link können sämtliche Massnahmen des Bundes eingesehen werden, welche aktuell gelten:

Massnahmen des Bundes

Neue Corona-Massnahmen per 31. Mai 2021

Unter folgendem Link können sämtliche Massnahmen des Bundes eingesehen werden, welche aktuell gelten:

Massnahmen des Bundes

Alle neuen Corona-Massnahmen im Überblick 19. April 2021

Diese Lockerungen gelten ab dem 19. April:

Restaurantterrassen wieder offen

Restaurants und Bars können ab dem 19. April ihre Terrassen wieder öffnen.

  • Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske darf nur während der Konsumation abgelegt werden.
  • Pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt.
  • Von sämtlichen Person müssen die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder eine Abschrankung angebracht werden.

Diskotheken und Tanzlokale bleiben geschlossen. Weil viele Gastrobetriebe mit dieser Regelung noch nicht kostendeckend wirtschaften können, wird die wirtschaftliche Unterstützung der Gastrobranche wie bisher fortgeführt.

 

Öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe wieder offen

Öffentlich zugängliche Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe sollen analog zu Läden und Museen ihre Innenbereiche wieder öffnen können. Damit sind auch Zoos und botanische Gärten wieder vollständig zugänglich. In Innenräumen muss immer eine Maske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten werden. Der Innenbereich von Wellnessanlagen und Freizeitbädern bleibt hingegen geschlossen.  

 

Veranstaltungen mit Publikum: draussen mit 100, drinnen mit 50 Personen

Veranstaltungen mit Publikum sind mit Einschränkungen wieder möglich:

  • Die maximale Anzahl Besucherinnen und Besucher ist beschränkt auf 100 Personen draussen – etwa für Fussballspiele oder Open-Air-Konzerte – und 50 Personen drinnen – etwa für Kinos, Theater oder Konzerte.
  • Zusätzlich gilt eine Beschränkung auf maximal ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts.
  • Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske muss immer getragen werden.
  • Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden.
  • Konsumation ist verboten und von Pausen ist abzusehen.  

Andere Veranstaltungen: maximal 15 Personen

Mit dem Öffnungsschritt sind neben den bereits zulässigen privaten Veranstaltungen und den sportlichen und kulturellen Aktivitäten auch andere Veranstaltungen mit bis zu 15 Personen erlaubt. Dies betrifft beispielsweise Führungen in Museen, Treffen von Vereinsmitgliedern oder andere Veranstaltungen im Unterhaltungs- und Freizeitbereich. Auch hier gilt Masken- und Abstandspflicht.

 

Sport und Kultur: Aktivitäten für Erwachsene bis zu 15 Personen

Die Vorgaben für sportliche und kulturelle Aktivitäten werden neu auch für Erwachsene im Amateurbereich gelockert, für Einzelpersonen oder für Gruppen mit bis zu 15 Personen. Auch Wettkämpfe sind unter diesen Voraussetzungen wieder erlaubt. Draussen muss dabei entweder eine Maske getragen oder der erforderliche Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. In Innenräumen muss grundsätzlich sowohl die Maske getragen als auch der Abstand eingehalten werden. Es sind jedoch Ausnahmeregelungen vorgesehen für Aktivitäten, bei welchen keine Maske getragen werden kann, etwa beim Ausdauertraining in Fitnesszentren oder beim Singen im Chor. In diesen Ausnahmefällen gelten strengere Abstandsvorgaben.

Sportarten mit Körperkontakt sind in Innenräumen weiterhin nicht erlaubt, im Aussenbereich weiterhin nur, wenn eine Maske getragen wird. Es wird weiterhin empfohlen, sportliche und kulturelle Aktivitäten nach draussen zu verlegen und sich vor Veranstaltungen, sportlichen und kulturellen Aktivitäten testen zu lassen.

 

Präsenzunterricht an Hochschulen und in Weiterbildungen

Präsenzunterricht ist auch ausserhalb der obligatorischen Schule und der Sekundarstufe II eingeschränkt wieder möglich, also insbesondere an Hochschulen und in der Erwachsenenbildung. Es gilt eine Beschränkung auf maximal 50 Personen und eine Kapazitätsbegrenzung auf ein Drittel der Räumlichkeit, ebenso Masken- und Abstandspflicht.  

 

Testoffensive: Keine Quarantäne für Unternehmen

Für Mitarbeitende von Unternehmen, die über ein Testkonzept verfügen und der vor Ort tätigen Belegschaft mindestens einmal pro Woche Testungen anbieten, entfällt bei ihrer beruflichen Tätigkeit die Kontaktquarantäne.  

 

Geimpfte Bewohner von Alters- und Pflegeheimen: Maskenpflicht kann aufgehoben werden

Für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen können die Heime die Maskenpflicht aufheben. Dies gilt auch für Bewohnerinnen und Bewohner, die von einer Covid-19 Infektion genesen sind.  

 

 

Alle neuen Corona-Massnahmen im Überblick 01. März 2021

Arbeit

Homeoffice-Pflicht: Homeoffice ist in allen Bereichen Pflicht, in denen es ohne unverhältnismässigen Aufwand möglich ist zu Hause zu arbeiten.

Maskenpflicht in Innenräumen: Wenn mehrere Personen im selben Raum arbeiten oder zusammen in einem Fahrzeug sind, müssen alle eine Maske tragen. Diese Regel gilt auch bei grossem Abstand wie z.B. in einem Grossraumbüro. Genauere Informationen finden Sie auf der Seite Masken.

Schutz besonders gefährdeter Personen: Besonders gefährdete Personen sind spezifisch geschützt. Sie haben das Recht auf Homeoffice oder einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung. Genauere Informationen finden Sie in der Covid-19-Verordnung 3.

 

Private Treffen und Feste

Bei Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (z.B. Treffen und Feste) ist die erlaubte Anzahl Personen eingeschränkt. Bei dieser Anzahl werden Kinder mitgezählt. Empfehlung: Nur wenige Haushalte gleichzeitig treffen.

Regel drinnen: Erlaubt sind maximal 5 Personen.
Regel draussen: Erlaubt sind maximal 15 Personen.

Diese Regeln gelten nur für Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis. Anlässe wie z.B. ein Vereinsfest, eine Versammlung oder ein Anlass in der Pfarrgemeinde sind weiterhin verboten.

Informationen für Haushalte mit mehr als 5 Personen

Wenn mehr als 5 Personen im gleichen Haushalt leben, dürfen diese natürlich trotzdem zusammen Zeit verbringen. Das Familien- oder Zusammenleben von Personen im selben Haushalt, ist keine Veranstaltung, für welche die 5-Personen-Regel gilt.
Was diese Haushalte nicht dürfen: in Innenräumen gemeinsam Besuch empfangen. Denn ein Treffen mit Personen aus einem anderen Haushalt gilt als private Veranstaltung. Daher muss die vorgegebene Anzahl Personen eingehalten werden.

Auch Patchworkfamilien, die beispielsweise über das Wochenende regelmässig zusammenkommen und dann mehr als 5 Personen sind, dürfen dies weiterhin tun.

5-Personen-Regel gilt im Arbeitsumfeld nicht

Das Prinzip der 5-Personen-Regel gilt im Arbeitsumfeld nicht. Die Durchführung von Sitzungen und Schulungen mit mehr als 5 Personen im gleichen Sitzungszimmer, die nicht online stattfinden können, ist unter Einhaltung der Schutzvorschriften erlaubt. Das heisst die Abstands- und Hygienevorschriften müssen befolgt und Masken getragen werden.

 

Versammlungen im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum (z.B. auf Spazierwegen, in Parkanlagen oder auf Plätzen) gilt: Menschenansammlungen mit mehr als 15 Personen sind verboten.

 

Öffentliche Veranstaltungen

Grundsätzlich gilt: Veranstaltungen sind verboten.

Es gibt aber Ausnahmen:
  • Erlaubt sind religiöse Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen.
  • Erlaubt sind Bestattungen, die im Familienkreis und engen Freundeskreis durchgeführt werden.
  • Erlaubt sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen, politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen. Auch Veranstaltungen zur politischen Meinungsbildung (Infoveranstaltungen zu Abstimmungsvorlagen) sind mit höchstens 50 Personen erlaubt.
  • Erlaubt sind Treffen von Selbsthilfegruppen in den Bereichen Suchtbekämpfung und psychische Gesundheit mit höchstens 10 Personen.
  • Im Profibereich von Sport und Kultur: Erlaubt sind Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum (z.B. für Fernsehübertragungen).
Für all diese Ausnahmen muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden.

 

Masken

An vielen öffentlichen Orten gilt Maskenpflicht. Beispielsweise in Geschäften, in Restaurants, im öffentlichen Verkehr und in belebten Fussgängerbereichen. Genaue Informationen finden Sie auf der Seite Masken. Als Faustregel gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können.  

 

Läden, Märkte und Dienstleistungsbetriebe

Läden und Dienstleistungsbetriebe:

Alle Läden dürfen wieder öffnen. Für Dienstleistungsbetriebe gibt es keine Beschränkung der Öffnungszeiten mehr. Allerdings ist für Läden und Dienstleistungsbetrieben die erlaubte Anzahl Kundinnen und Kunden beschränkt. Genaue Informationen dazu finden Sie im Anhang der entsprechenden Verordnung.

Märkte:

Märkte dürfen drinnen und draussen stattfinden. Messen sind aber weiterhin verboten.

 

Restaurants und Bars geschlossen

Gastronomiebetriebe sind geschlossen.

Ausnahmen:

Betriebskantinen, Schulkantinen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II sowie Restaurants für Hotelgäste dürfen offenbleiben. Take-away-Angebote und Lieferdienste sind erlaubt.  

Vorgaben für Restaurants und Bars, die nur Hotelgästen zur Verfügung stehen.

Drinnen und draussen gelten folgende Regeln:

  • Es dürfen maximal 4 Personen zusammen an einem Tisch sitzen. Von dieser Regel ausgenommen sind Eltern mit Kindern.
  • Die Betreiber müssen die Kontaktdaten von mindestens einem Gast pro Gästegruppe am Tisch erheben.
  • Entweder muss zwischen den Gästegruppen der nötige Abstand eingehalten werden oder es muss zwischen den Gästegruppen Abschrankungen haben.
  • Speisen und Getränke dürfen nur sitzend konsumiert werden.
  • Es gilt Maskenpflicht. Gäste dürfen die Maske aber ausziehen, sobald sie am Tisch sitzen.

 

Clubs geschlossen

Diskotheken und Tanzlokale sind geschlossen. Die Durchführung von Tanzveranstaltungen ist verboten.

 

Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen

  • Drinnen geöffnet: Museen, Bibliotheken und Lesesäle, Archive, Anlagen für den Reitsport, Hotelanlagen (z.B. Wellness) für Hotelgäste.
  • Draussen geöffnet: alle Aussenbereiche von Freizeitbetrieben (z.B. Zoos, botanische Gärten, Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze, Skigebiete etc.)
  • Weiterhin geschlossen: Kinos, Casinos, Fitnesscentren, öffentliche Wellnessanlagen.
  • Für Kinder und Jugendliche geöffnet: Einrichtungen für Sport und Kultur dürfen für Aktivitäten von Personen bis Jahrgang 2001 drinnen und draussen öffnen. Dies betrifft z.B. Sportvereine, Theatergruppen, Jugendorchester und Jugendtreffs.
 

Kinder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 oder jünger gilt:

  • Alle kulturellen und sportlichen Proben und Trainings sind ohne Einschränkungen erlaubt. Auch Auftritte und Wettkämpfe sind erlaubt, wenn sie ohne Publikum stattfinden.
  • Gemeinsames Singen ist erlaubt, auch in Chören oder im Musikunterricht. Konzerte sind erlaubt, wenn sie ohne Publikum stattfinden (z.B. Video-Streaming).
  • Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind erlaubt. Jugendtreffs sind offen. Verboten bleiben aber weiterhin Feste und Tanzveranstaltungen.

 

Erwachsene: Kulturelle Aktivitäten in der Freizeit

Für Erwachsene mit Jahrgang 2000 oder älter gilt:

Drinnen: Kulturelle Freizeitaktivitäten in Innenräumen dürfen mit maximal 5 Personen stattfinden, wenn alle eine Maske tragen und genügend Abstand einhalten.

Ausnahme von der Maskenpflicht:
Wenn der Raum sehr gross ist (z.B. ein Saal), über eine gute Lüftung verfügt und es zusätzliche Abstandsvorgaben gibt, dürfen Sie auch ohne Maske proben. Diese Ausnahme ermöglicht z.B. Proben mit Blasinstrumenten.

Draussen: Kulturelle Freizeitaktivitäten im Freien dürfen mit maximal 15 Personen stattfinden, wenn alle eine Maske tragen oder genügend Abstand einhalten. Diese Regel ermöglich z.B. Proben von Theatergruppen, aber keine Veranstaltungen vor Publikum.

 

Erwachsene: Singen

In diesen Situationen ist Singen für Erwachsene mit Jahrgang 2000 oder älter verboten: Fast überall, wo in der Freizeit gemeinsam gesungen wird z.B. in Gottesdiensten, im Freundeskreis, in einer Band und in nicht-beruflichen Chören. Das Verbot gilt drinnen und draussen.

In diesen Situationen ist Singen erlaubt:

  • Alleine oder im Familienkreis.
  • Für berufliche Sängerinnen und Sänger: Proben sind grundsätzlich erlaubt, Auftritte nur an erlaubten Veranstaltungen wie z.B. als Begleitung einer religiösen Veranstaltung.
  • Für berufliche Chöre: Proben sind grundsätzlich erlaubt, Auftritte nur ohne Publikum (z.B. Video-Streaming).

 

Erwachsene: Sport in der Freizeit

Für Erwachsene mit Jahrgang 2000 oder älter gilt:

  • Kontaktsportarten (z.B. Kampfsport, Eishockey, Fussball) sind verboten.
  • In allen anderen Sportarten sind Trainings im Freien maximal 15 Personen erlaubt, wenn alle mindestens 1,5 Meter Abstand halten oder alle eine Maske tragen.
  • Trainings in Innenräumen sind verboten.

 

Profibereich: Sport und Kultur

Berufliche Wettkämpfe und Auftritte vor Publikum sind verboten (Veranstaltungsverbot). Ohne Publikum z.B. für Fernseh-Übertragungen sind sie erlaubt.

Für berufliche Proben und Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler bzw. Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler oder Orchestermitglieder etc. zu schützen.  

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Sport BASPO und auf der Webseite des Bundesamtes für Kultur BAK.

 

Schulen

Obligatorische Schulen: Präsenzunterricht ist erlaubt. Die Schulen müssen ein Schutzkonzept umsetzen.

Sekundarstufe II (z.B. Gymnasien und Berufsschulen): Präsenzunterricht ist erlaubt. Die Schulen müssen ein Schutzkonzept umsetzen. Zudem müssen alle Personen vor Ort eine Maske tragen. Für den Sportunterricht gibt es keine Beschränkung der Gruppengrösse, er darf auch in Sporthallen stattfinden.  

Tertiärstufe (z.B. Universitäten und Fachhochschulen): Präsenzunterricht ist nur dann erlaubt, wenn eine Präsenz vor Ort unbedingt notwendig ist (z.B. Unterricht zur Bedienung einer bestimmten Maschine, Sezieren im Medizinstudium) und sofern er notweniger Bestandteil des Bildungsgangs ist. Ansonsten muss auf Fernunterricht umgestiegen werden. Prüfungen im Zusammengang mit Bildungsgängen, im Bereich der höheren Berufsbildung oder zum Erwerb eines amtlichen Ausweises dürfen unter Berücksichtigung von Schutzmassnahmen vor Ort durchgeführt werden.

Schulen und Kurse im Freizeitbereich: Präsenzunterricht ist bei Kursen für Erwachsene (Jahrgang 2000 oder älter) verboten. Einzellektionen, wie beispielsweise in der Musikschule oder für die Bootsführerprüfung, sind erlaubt.

Alle neuen Corona-Massnahmen im Überblick 18. Januar 2021

Die Ansteckungszahlen stagnieren auf sehr hohem Niveau und mit den neuen, viel ansteckenderen Virusvarianten droht ein rascher Wiederanstieg. Der Bundesrat hat angesichts der angespannten epidemiologischen Lage an seiner Sitzung vom 13. Januar 2021 weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.

Er hat zum einen die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen verlängert: Restaurants, Kulturbetriebe, Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen bleiben bis Ende Februar geschlossen. Zum anderen hat er neue Massnahmen beschlossen, um die Kontakte drastisch zu reduzieren:

Neu gilt ab Montag, 18. Januar eine Home-Office-Pflicht, Läden für Güter des nicht-täglichen Bedarfs werden geschlossen, private Veranstaltungen und Menschenansammlungen werden weiter eingeschränkt und der Schutz von besonders gefährdeten Personen am Arbeitsplatz wird verstärkt.

Der Bundesrat hatte am 11. und 18. Dezember 2020 die schweizweiten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verschärft. Unter anderem mussten ab dem 22. Dezember Restaurants sowie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen schliessen. Trotz dieser Verschärfungen kann bisher kein eindeutig abnehmender Trend festgestellt werden. Die epidemiologische Lage bleibt äusserst angespannt: Die Zahl der Ansteckungen, Hospitalisationen und Todesfälle sowie die Belastung des Gesundheitspersonals ist nach wie vor sehr hoch.

Neue, hochansteckende Virusvarianten: Es droht ein erneuter Anstieg
Zusätzlich ist die Schweiz mit zwei neuen, hoch ansteckenden Virusvarianten konfrontiert. Diese erhöhen das Risiko eines weiteren, schwierig zu kontrollierenden Anstiegs der Fallzahlen. In mehreren Ländern, wo die neuen Varianten breit zirkulieren, sind die Fallzahlen in den letzten Wochen sprunghaft angestiegen. Der Bundesrat hat keine Hinweise darauf, dass die Entwicklung in der Schweiz anders verlaufen wird als in diesen Ländern. Die Übertragbarkeit der neuen Varianten ist nach ersten Einschätzungen 50 bis 70 Prozent höher.

Der Bundesrat erachtet diese Entwicklungen als höchst beunruhigend, auch wenn es bisher keine Hinweise darauf gibt, dass die neuen Varianten gefährlicher sind und schwerere Krankheitsverläufe verursachen. Er setzt alles daran, die Kontakte mit weitergehenden Massnahmen stark zu reduzieren und damit die Ausbreitung der neuen Virusvarianten zu verlangsamen. Deshalb hat er zusätzliche Massnahmen beschlossen.

Verlängerung der Schliessungen um fünf Wochen
Der Bundesrat verlängert die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen. Restaurants sowie Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen bleiben bis Ende Februar geschlossen.

Schliessung Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs
Der Bundesrat verschärft zudem ab Montag, 18. Januar die nationalen Massnahmen. Einkaufsläden und Märkte werden geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort. Die Regelung, dass Läden, Tankstellenshops und Kioske nach 19 Uhr sowie sonntags geschlossen bleiben müssen, kann dagegen wieder aufgehoben werden.

Home-Office-Pflicht
Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.

Weitere Massnahmen am Arbeitsplatz
Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Zudem wird die Dispensation von der Maskentragpflicht auf Wunsch der Gesundheitsdirektorenkonferenz und nach Erfahrungen im Vollzug präzisiert: Für den Nachweis medizinischer Gründe ist ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten erforderlich; ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist.

Schutz besonders gefährdeter Personen
Besonders gefährdete Personen werden spezifisch geschützt. Dazu wird das Recht auf Homeoffice oder ein gleichwertiger Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt. Für gefährdete Personen in Berufen, in denen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Private Veranstaltungen und Menschenansammlungen eingeschränkt
An privaten Veranstaltungen dürfen maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden ebenfalls auf fünf Personen beschränkt.

Alle neuen Corona-Massnahmen im Überblick 22.12.2020

Der Bundesrat hat aufgrund der wieder steigenden Fallzahlen der Ansteckungen mit dem Coronavirus an seiner Sitzung vom 18. Dezember 2020 nach Konsultation der Kantone die nationalen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus noch einmal verstärkt.

Deshalb hat der Bundesrat neue einschneidende Massnahmen gegen das Coroanvirus beschlossen. Ab dem Dienstag 22. Dezember 2020 bis und mit 22. Januar 2021 gelten unter anderem folgende Massnahmen:

  • An Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis (private Veranstaltungen), die an nicht öffentlichen Orten stattfinden, dürfen maximal 10 Personen (inklusive Kindern) aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten teilnehmen. Die Beschränkung auf zwei Haushalte gilt nicht über die Weihnachtsfeiertage vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember 2020.
  • Menschenansammlungen im öffentlichen Raum mit mehr als 10 Personen sind verboten.
  • Die Arbeitgeberinnen und -geber sorgen weiterhin dafür, dass die Arbeitnehmerinnen und -nehmer ihre Arbeitsverpflichtungen so weit als möglich von zu Hause aus erfüllen. Sie treffen zu diesem Zweck die geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen.

Alle neuen Corona-Massnahmen im Überblick 28.10.2020

Die Zahlen steigen und steigen: Das Bundesamt für Gesundheit hat am Mittwochmittag 8616 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 23.4 Prozent.

Deshalb hat der Bundesrat neue einschneidende Massnahmen gegen das Coroanvirus beschlossen. Die Regelungen gelten ab Mitternacht und sind unbefristet:

  • Discos und Tanzlokale werden geschlossen
  • Sperrstunde ab 23 Uhr in Bars und Restaurants: In Restaurants und Bars dürfen höchsten vier Personen an einem Tisch sitzen, ausgenommen sind Familien mit Kindern.
  • Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen: Das betrifft alle sportlichen, kulturellen und anderen Veranstaltungen, ausgenommen sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen. Weiterhin möglich sind auch politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen – wie bisher mit den nötigen Schutzvorkehrungen.
  • Maskenpflicht wird ausgedehnt: Neu muss auch in den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben eine Maske getragen werden, wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte. Eine Maskenpflicht gilt auch in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann. Auch in Schulen ab der Sekundarstufe II gilt neu eine Maskenpflicht. Ebenso gilt eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz, es sei denn der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen kann eingehalten werden (z.B. Einzelbüros).
  • Limite bei privaten Veranstaltungen: Weil sich viele Ansteckungen im privaten Rahmen ereignen, wird die Anzahl Personen für Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis im privaten Raum auf 10 eingeschränkt.
  • Keine sportlichen und kulturellen Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen: Von einer Maske kann abgesehen werden, wenn grosszügige Raumverhältnisse vorherrschen, etwa in Tennishallen oder grossen Sälen. Im Freien muss nur der Abstand eingehalten werden. Kontaktsport ist verboten. Von den Regeln ausgenommen sind Kinder unter 16 Jahren.
  • Verbot von Präsenzunterricht an Hochschulen: Hochschulen müssen ab Montag, 2. November, auf Fernunterricht umstellen. Präsenzunterricht bleibt in den obligatorischen Schulen und den Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufsbildung) erlaubt.
  • Bundesrat beschliesst Einführung von Schnelltests: Um eine Covid-19 Infektion festzustellen, können zusätzlich zu den bereits angewendeten Tests (PCR-Tests) ab dem 2. November 2020 auch Antigen-Schnelltests eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine breitere und schnellere Testung der Bevölkerung. Es können mehr positive Fälle in der Bevölkerung rasch nachgewiesen und isoliert werden.
  • Bundesrat definiert neuen Schwellenwert für die Reisequarantäne: Da die Inzidenz der Schweiz verglichen mit dem europäischen Umfeld inzwischen überdurchschnittlich hoch ist, wird der Schwellenwert angehoben. Mit der Verordnungsanpassung kommen nur noch Staaten und Gebiete auf die Quarantäneliste, deren Inzidenz um mehr als 60 höher ist als die Inzidenz der Schweiz. Die Änderung tritt am 29.10.2020 in Kraft.
  • Arbeitslosenversicherung: Neu können auch Arbeitnehmende auf Abruf ein Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung geltend machen. Mit der Änderung der Covid-19-Verordnung wird Mitarbeitenden auf Abruf in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung gewährt. Die Änderung tritt rückwirkend ab 1. September 2020 in Kraft.
  • Kurzarbeit: Der Bundesrat hat zudem die Bezugsdauer bei der Kurzarbeitsentschädigung von 12 auf 18 Monate verlängert.

Organisatorinnen und Organisatoren von Kultur-, Sport-, Freizeit- und Unterhaltungsveranstaltungen im Laienbereich und von Sonderveranstaltungen von professionellen Betrieben ausserhalb des Regelbetriebs müssen das Vorliegen und die Umsetzung eines aktuellen Schutzkonzeptes bestätigen. Dazu ist das Formular vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und bis spätestens 5 Tage vor der Veranstaltung wenn möglich elektronisch einzureichen. Im Freizeit- und Unterhaltungsbereich ist das Departement für Justiz und Sicherheit (generalsekretariat.djs@tg.ch) zuständig. Im Bereich Kultur und Sport ist das Departement für Erziehung und Kultur (dek@tg.ch) zuständig.

Nicht betroffen sind private Veranstaltungen, die nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen oder Betrieben stattfinden und deren teilnehmende Personen den Organisatoren bekannt sind, sowie Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen.


Ab dem 6. Juli 2020 gilt im gesamten ÖV eine Maskenpflicht. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Veranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen bleiben bis mindestens Ende August verboten. Die Abstandsregel beträgt weiterhin 1.50 Meter.


Der Kanton Thurgau hat ein Fachdossier Coronavirus zusammen gestellt - Hier finden Sie wichtige Informationen, Kontakte und Verhaltensanweisungen zum Thema:

Fachdossier Coronavirus

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